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Arbeitskreis 1

Naherholung-Freizeitgestaltung-Landwirtschaft-Grünordnung

Protokoll
5. Sitzung

Datum: Mittwoch, 30.03.2004

Uhrzeit: 19.30 Uhr

Ort: Gemeindehaus, Rieden

 

Teilnehmer:  Klara Kaiser, Hildegard Keller, Heribert Römert, Ursula Löhr, Ute Pfeuffer, Erich Schneider, Maria Kaiser, Burkard Stark, Emilie Sauer, Elle Stark


Zur 5. Sitzung des Arbeitskreis 1 (AK1) begrüßte GL Erich Schneider alle obigen Teilnehmer.

Wir stellten zum Thema Gänseweiher folgendes FAZIT:

Um dieses Projekt weiter in Angriff nehmen zu können, müssen erst einmal andere Seen besichtigt werden. Als Beispiel-See einigten wir uns auf den in Gaukönigshofen. Hierzu haben wir als Besichtigungstermin den Freitag den 14. Mai 2004, alternativ dazu den Samstag, 15. Mai 2004, ausgesucht. Der tatsächliche Termin wird davon abhängig gemacht, wann Bgm. Lehrieder von Gaukönigshofen , der dieser Besichtigung beiwohnen soll, Zeit dazu findet. Maria Kaiser wird  sich telefonisch mit  Bgm. Lehrieder  in Verbindung setzen um einen konkreten Termin zu vereinbaren. Anschließend wird Ute Pfeuffer Herrn Neckermann vom Landesbund für Vogelschutz aus Ochsenfurt auch zu diesem Treffen einladen.

 

Der tatsächlich festgelegte Termin mit  Zeitpunkt der Abfahrt wird dann umgehend im Internet unter www.rieden.biz/Termine bekannt gegeben.

 

Somit wurde vorerst das Thema Gänseweiher abgeschlossen!


 

Erich Schneider stellte die Frage, was bei der Ortsbegehung bezüglich der Radwege als Ergebnis zu verzeichnen ist. Hier kam deutlich zur Sprache, dass der Landkreis die Kosten zur Errichtung bzw. den Weiterausbau von Rad- und Wanderwegen nicht übernimmt. Hierfür sind z. Zt. keine Gelder vorhanden.

 

Maria Kaiser / Klara Kaiser  brachten allerdings folgenden Einwand:

 

Da der Grundweg überörtlich ist könnte evtl. die Möglichkeit für  Zuschüsse bestehen. Sie verwiesen auf das Protokoll der Ortbegehung bezüglich der Rad-/Wanderweg, das Maria Kaiser dann auch vorlas.

 

Heribert Römert teilte uns im Anschluss daran mit, dass er die betreffenden Radwege mit dem Auto abgefahren sei um die Länge der Wege zu messen. Das nicht ausgebaute Teilstück unterhalb der Grundstraße Richtung Mühlhausen hat zum Beispiel eine Länge von 550 lfm. Wird dieses Stück ausgebaut, so muss nach Meinung von Heribert Römert unbedingt ein Graben angelegt werden und somit wäre auf jeden Fall ein Flächenerwerb nötig.

 

Die Länge des geplanten Radweges von Rieden Richtung Essleben beträgt 1,4 km. Der Unterbau dieses Weges ist gut.  Laut Herrn Wimmer, sagte Heribert Römert, soll man die Hoffnung auf Förderung nicht aufgeben. Die Möglichkeit 50 % Förderung für Radwege bestünde. Diese 50 % würden allerdings nicht vom ‘Gesamtfördertopf’ genommen! Evtl. bestehen hier noch andere Fördermöglichkeiten. Der Weg nach Essleben  könnte z.B. über die Flurbereinigung, die die Esslebener z. Zt. durchführen, mit bezuschusst werden.

 

Wir diskutierten dann nochmals darüber, welche von den beiden Möglichkeiten für die Errichtung eines Radweges nach Essleben am sinnvollsten wäre. Der Weg an der Straße entlang oder der übers Weckental führt. Die Streckenlänge ist bei beiden ziemlich gleich.

 

FAZIT: Maria Kaiser schlug als Alternative 1 den direkten Weg an der Straße entlang vor. Sollte die Errichtung dieses Weges zu teuer bzw. sich als nicht machbar herausstellen, dann wird man Alternative 2 übers Weckental in Angriff nehmen.


 

Zum Thema Zaun um den Hochbehälter wurden folgende Fragen von Erich Schneider bzw. Heribert Römert gestellt:

Zur Klärung dieser Fragen wird Maria Kaiser sich mit der Gemeinde Hausen in Verbindung setzen. Weitere Diskussionspunkte standen hier nicht an.


 

Im Anschluss daran kam noch die Renaturierung der Bäche zur Sprache.

 

Man diskutierte darüber, dass eine Renaturierung im Grund, beginnend nach den Gärten am Gänseweiher, sowie am Sportplatz, ebenso beginnend nach den Gärten, vorrangig durchgeführt werden sollte. Laut Burkard Stark hat sich in den letzten Jahren der Bach am Sportplatz zum Teil  selbständig renaturiert. Er ist bereits recht seicht und teilweise ausgeschwämmt.

 

Da auch in Gaukönigshofen eine Renaturierung stattfand, werden wir  in Verbindung mit der See-Besichtigung diese mit anschauen.

 

Maria Kaiser stellte die Frage: ‘Welches Amt ist für eine Renaturierung zuständig?  Für die Planung ist evtl. hier das Wasserwirtschaftsamt federführend. Maria Kaiser wird  zur Klärung diesbezüglich Herrn Auf der Haar anrufen, da dieser die Saale bei Bad Kissingen mit renaturiert hat.

 

Da auch zu diesem Thema keine weiteren Fragen kamen, waren wir uns einig, dass ein nächster Sitzungstermin erst nach der Besichtigung des Sees in Gaukönigshofen einen Sinn hat.


 

Wir legten daher den nächsten Termin der AK1-Sitzung für den 24. Mai 2004 - 20.00 Uhr fest.

Gez.                                                                           

Ute Pfeuffer / Schriftführerin

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