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Dorferneuerung Rieden Arbeitskreis 3
Gestaltung dörflicher Räume, Ortsbild & Straßenverkehr

 

3. Sitzung des Arbeitskreises

 am 09.02.2004

 

 Beginn: 19.30 Uhr   Ende: 22.20 Uhr

 

 

Teilnehmer:

Heribert Römert, Schraud Lothar, Ralf Liebl, Maria Kaiser, Annemarie Bausewein Oswald Blesch, Benno Pfeuffer, Andreas Müller, Elmar Stark, Albert Keller, Elke Kreß-Stark, Norbert Reuß, Feuerwehrkommandant Edwin Nagel, Michael Leipold, Architekt Peichl


 

Herr Peichl erklärt den Anwesend nochmals ganz kurz den Ablauf und das Angehen der Projekte:

  1. In der Vorbereitung versucht die Direktion das Interesse in der Dorfbevölkerung für die Dorferneuerung zu wecken Sammeln von Vorschlägen aus der Bevölkerung.
     
  2. Umsetzung: Direktion gibt Vermessungen in Auftrag- Höhenverhältnisse
     
  3. Zusammenarbeit Direktion – Bevölkerung mit Weitergabe an Architekten
  4.  

Anschließend wird der anwesende Feuerwehrkommandant Edwin Nagel begrüßt, welcher sich für die Einladung herzlich bedankt.

 

Edwin Nagel wird zu den benötigten Platzbedarf vor dem Feuerwehrhaus befragt. Da hier ursprünglich ein Schmiedegebäude vorhanden war, welches den Platz eingegrenzt hat, möchte man diese Platzbegrenzung wieder einführen. In welcher Art und Weise wird noch ausführlich diskutiert werden.

 

Edwin Nagel erklärt das die benötigte Freifläche für die Feuerwehr von der Größe des Feuerwehrautos abhängig ist. Ebenso wird Fläche für das Abhalten von Übungen benötig (insgesamt etwa 16 Meter Freifläche vor dem Gebäude). Generell ist seiner Meinung nach jedoch genügend Platz vorhanden, so das die Feuerwehr nichts gegen eine Verkleinerung des Platzes hätte.

 

Stangenbrunnen und Aufgang zum historischen Rathaus

Vorstellung der Gestaltungsidee des HUK für den Stangenbrunnen mit Aufgang zum alten Rathaus. Herr Peichl findet diesen Gestaltungsvorschlag sehr gut. Die Funktionsweise eines Stangenbrunnens erklärt Herr Peichl den Anwesenden und  zeigt Bilder von restaurierten Stangenbrunnen.

 

Maria Kaiser fragt ob eine Wiederherstellung der ca. 10cm hohen Stüfchen vor dem Stangenbrunnen sinnvoll bzw. in Ordnung wäre. Herr Peichl sieht hier jedoch die Gefahr von Stolperstellen.

 

Die Frage der Überdachung des Stangenbrunnens wird erneut diskutiert. Hierzu merkt Herr Peichl an, das eine Rechnung aus dem Jahre 1865 existiert aus welcher hervorgeht, das Holz für die Verkleidung des Brunnengestänge und einer achteckigen Verkleidung bezahlt wurde. Es sollte seiner Meinung nach eine kleine Holzüberdachung angebracht werden.

 

Sitzgelegenheit am Stangenbrunnen

Herr Peichl ist der Auffassung entweder eine Sitzgelegenheit vor dem historischem Rathaus oder am Stangenbrunnen. Sollte man sich für die Sitzgelegenheit am Stangenbrunnen entscheiden, dann jedoch nur links am Brunnen

 

 Aufgang von Stangenbrunnen zum historischen Rathaus

 Vorhandene Geländesteigung so belassen

 

Straßenbeleuchtung

Es sollten nicht zu viele unterschiedliche Modelle von Lampen gewählt werden evtl. an der Hauptstraße höhere Lampen – Durchgangsverkehr, im restlichen Dorf der gleiche Lampentyp
 

Straßenrand

Aus historischer Sicht war keine üppige Straßenrandbepflanzung vorhanden, sondern nur an den Wohnhäusern

Vorschlag von Herrn Peichl: Punktuelle Öffnung des Asphaltes und Bepflanzen evtl. mit Weinstöcken vor den Häusern

  

Arbeitshilfen

Herr Peichl überreichte Ak-Leiter Ralf Liebl folgende Arbeitshilfen zur Vorbereitungsphase und gab kurze Erklärungen dazu:

 


Auf Meinung von Norbert Reuß „der Kirchplatz sollte also bleiben wie er ist?!“ kam noch einmal eine Diskussion auf im Hinblick auf die historische Treppe vom Historischem Rathaus bis zur Kirche, Grünflächen und Sichtbetonmauer.

 

Herr Peichl regte an, auszuarbeiten, was aus dem Platz werden soll:


Auf Anfrage von Oswald Blesch nach dem Bushäusle und dem Umfeld, sollten auch hier konkrete Vorstellungen erarbeitet werden:

Anhand von diesen Grundlagen geht die Arbeit mit Planer und Architekten los.

 

Herr Peichl gab den Rat nicht so schnell ins Detail zu gehen. Der Arbeitskreis sollte nach Prioriät eine Stoffsammlung machen zu den ausgearbeiteten Punkten bzw. Maßnahmen. In der Dorferneuerung wird sicherlich nicht möglich sein alles umzusetzen, aber alle ausgearbeiteten Vorschläge von den Bürgern werden konserviert und bei konkretem Beginn wird damit wieder gearbeitet.

 

Pläne und Priorität gehen nicht verloren, man kann auch später noch darauf zurückgreifen. Nach Ausarbeitung dieses Maßnahmenkatalogs werden alle Arbeitskreise zusammengeführt.

  

Als Thema zur nächsten Sitzung schlug Ralf Liebl den Kirchplatz vor.

 

Auf Anregung von Oswald Blesch wurde nach kurzer Diskussion festgelegt, dass die Arbeitskreismitlgieder den Kirchplatz besichtigen sollten und Vorschläge und Anregungen in der nächsten Stizung einbringen sollten.

Ende der Sitzung: 22.20 Uhr

 

Nächster Termin:    Montag, 8. März, 19.30 Uhr