Dorferneuerung Rieden Arbeitskreis 3
Gestaltung dörflicher Räume, Ortsbild & Straßenverkehr
6. Sitzung des
Arbeitskreises
am 5. April 2004
Beginn: 19.30 Uhr Ende: 22.15 Uhr
Teilnehmer: Ralf Liebl, Maria Kaiser,
Norbert Reuß, Lothar Schraud, Benno Pfeuffer, Jutta Keller, Michael Leibold,
Heribert Römert, Andreas Müller, Jürgen Beck, Ralf Veigel
Ralf Liebl eröffnet die Sitzung des Arbeitskreises mit dem Hinweis, dass das kleine Arbeitskreisfest am 10. Juli im Pfarrgarten stattfinden wird. Die Organisation hat der Arbeitskreis IV übernommen.
Weiter informiert der Arbeitskreisleiter, dass in der Dorfzeitung in Zukunft die Termine der Arbeitskreise veröffentlicht werden.
Im Anschluss daran verliest Ralf Liebl eine E-Mail des Planers mit einigen Gedanken zur Gestaltung des Platzes am Waaghaus.
Der Planer kommt zu dem Schluss, dass das Waaghaus erhalten bleiben und bei der Gestaltung des Bachlaufes über eine Verrohrung zwischen Brücke über die Lindenstraße und Brücke über die Hauptstraße nachgedacht werden sollte.
Nach längerer Diskussion unter den Mitgliedern des Arbeitskreises über evtl. Gestaltungsmöglichkeiten wird festgelegt,
dass das Waaghaus erhalten bleiben soll und
planerisch die Alternative mit
Bachverrohrung einerseits und mit einer möglichst weit zurückgebauten
Betonrinne und Begrünungsmaßnahmen „aus dem Bach heraus“ andererseits geprüft
werden soll.
der Platz soll grün gestaltet werden, möglichst mit Fassadenbegrünungen; als Parkraum soll der Platz nicht zur Verfügung stehen.
Problematisch an der Friedhofsgestaltung sind einerseits die sich teilweise absenkenden gepflasterten Wege sowie die zum Teil bis zu 4 m tiefen Hecken, die einer Pflege nicht mehr zugänglich sind.
Ziel einer behutsamen Umgestaltung sollte daher sein, Wege zu schaffen, die auch für ältere und gehbehinderte Menschen begehbar sind. Von den Teilnehmer des Arbeitskreises werden dabei bekieste Wege favorisiert, wobei der Hauptweg durchaus gepflastert sein kann.
Es besteht Einigkeit, dass bezüglich der Setzungen mit dem Grünplaner Kontakt aufgenommen werden sollte, da dieser z.B. auch den Friedhof in Bergrheinfeld gestaltet hat und daher das Problem (Setzungen von Wegen, die auf alten Gräbern angelegt sind) zweifellos kennt. Außerdem sollte der Grünplaner ein Konzept für eine Umgestaltung im Zusammenarbeit mit dem AK III erstellen.
Von den Mitgliedern des Arbeitskreises wird der Umgriff des Stockbrunnens als wenig attraktiv empfunden. Ähnliche Äußerungen waren auch von Jurymitgliedern des Brunnenwettbewerbes zu hören. Als besonderes störend wird allgemein die vorhandene Blechgarage sowie das ehemalige Maissilo empfunden
In enger Zusammenarbeit mit den Eigentümern sollte versucht werden, zu einer Aufwertung des Platzes zu finden. Wieweit werden die Anlagen noch gebraucht? Könnte durch gestalterische Maßnahmen etwas verändert werden? etc.
Die Arbeitskreismitglieder sind übereinstimmend der Auffassung, dass die Lage des Containerplatzes in Ordnung ist. Allerdings ist der Platz zu groß und unsauber (zum einen immer wieder vermüllt, zum anderen in einem schlechten Zustand, was den Belag angeht).
Der Arbeitskreis ist daher der Auffassung, dass der Platz wesentlich verkleinert werden sollte – Norbert und Heribert werden mit den Containerfirmen Kirsch und Mayer Kontakt aufnehmen, um zu erreichen, dass die Container eng zusammen in einem Rechteck oder entlang der Straße nebeneinander aufgestellt werden.
Die dann bei einer optimalen Aufstellung der Container notwendigen Fläche sollte asphaltiert oder gepflastert werden und z.B. durch Rankgitter und entsprechender Bepflanzung eingegrünt werden. Der Arbeitskreis ist sich einig, dass der Platz nicht als Zufahrt für die hinteren Einfahrten der Hallen erforderlich ist.
Platz an der Mühlhäuser Straße (genüber Anwesen Schraud)
Der Platz wirkt in seinem derzeitigen Zustand gar nicht so schlecht durch ein, zwei weitere Bäume (Hochstämme) würde eine ausreichende Aufwertung erfolgen können.
Hier macht sich inzwischen der Arbeitskreis IV Gedanken über eine Erweiterung des Spielplatzes in Richtung Süden, so dass von unserem AK der Platz derzeit nicht fokussiert werden muss.
Der Streugutkasten sollte allerdings so integriert werden, dass er nicht als Störfaktor in der Landschaft steht. Außerdem müssten die Streugutkästen allgemein anders gestaltet und insbesondere mit ordentlichen Schließvorrichtungen versehen werden.
Die Zufahrt zum Schulgebäude ist teilweise marode und defekt. Die Hecke zum Spielplatz des Kindergartens ist z.T. sehr verwildert.
Vorschlag des Arbeitskreises:: Entlang der Straße zum Gasbehälter hoch eine Baumreihe aus Hochstämmen z.B. Linden, Kastanien oder Nussbäumen.
Die verwilderte Hecke „verjüngen“ und evtl. „zurückbauen“. Der Fußweg vom Schulgelände zum Gänseweiher bekiesen. Den Hang oberhalb des Baches mit Streuobstbäumen bepflanzen.
Nachdem der Arbeitskreis die Punkte seiner im Januar aufgestellten Prioritätenliste durchgearbeitet hat, entbrennt eine Diskussion, wie wir nun weiter vorgehen. Dabei wird schnell deutlich, dass eine gewisse Unsicherheit herrscht, welches die nächsten Schritte sein müssen? Muss nun der Planer Gestaltungsvorschläge liefern, über die dann zu sprechen wäre? Müssen wir selber gestalterisch tiefer ins Detail gehen?
Wer bestimmt letztendlich, was wie umgesetzt wird?. Wer spricht wann mit evtl. betroffenen Privatleuten? etc. etc.
Es wird daher folgendes Vorgehen besprochen:
Beim nächsten Treffen der Arbeitskreisleiter mit Herrn Wimmer, DLE, Herrn Peichl und Herrn Dietz, Planer, das am 19.04.2004 stattfinden wird, sollen diese Fragen angesprochen und besprochen werden. Es muss genau geklärt werden, wie die nächsten Schritte in den Arbeitskreisen sein müssen.
Außerdem muss in diesem Treffen auch Verlauf und Inhalt der Informationsveranstaltung am 29. April besprochen werden.
Ralf Veigel wird sich in Eisenheim erkundigen, wie dort die ersten Schritte der Dorferneuerung abgelaufen und durchgeführt worden sind.
Zum nächsten Treffen des Arbeitskreises, das am 05. Mai 2004 um 20.00 Uhr stattfinden wird, soll der Planer, Herr Peichl, eingeladen werden, es sei denn, beim Treffen der Arbeitskreisleiter wird dies als verfrüht angesehen.
Rieden, 06.04.2004/Ralf Veigel