Dorferneuerung Rieden Arbeitskreis 3
Gestaltung dörflicher Räume, Ortsbild & Straßenverkehr
Teilnehmer:
Architekt Peichl, Grünplaner Herr Dietz, Bürgermeister Strobel, 2. Bürgermeister Norbert Reuß, Oswald Blesch, Kilian Weißenberger, Matthias Nagel, Kurt Hemmert, Winfried Müller, Maria Kaiser, Ralf Liebl
DOrferneuerung Rieden
Objektplanung Kirchberg
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Arbeitskreissitzung/Ortsbegehung am 13.01.2007
Ergebnisse
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Folgende Punkte der Planung wurden diskutiert:
Es ist zu untersuchen, ob an der Einmündung Schulstraße der Innenradius der Kirchbergstraße etwas abgesenkt werden kann um das Anfahren für Linksabbieger beim Anwesen Blesch zu erleichtern.
Falls das alte Kindergartengrundstück nicht geteilt bzw. bebaut werden kann, sollte ein großkroniger Baum in die Sichtachse der Kirchbergstraße gepflanzt werden.
Als nördliche Straßenraumbegrenzung sind insbesondere die ortstypischen Muschelkalkmauern wirksam. Wünschenswert wären wieder Hoftore. Beim mittleren Grundstück wegen der Stellung der neuen Garage schwierig. Jedoch sollte neben der Einfahrt ein Baum in Blickrichtung der Garage gepflanzt werden.
Als südliche Begrenzung zur Baulücke soll die vorhandene Mauer wie geplant bestehen bleiben. Die Baumabstände eher noch verdichten. Die Absicherung zum Tal durch eine Erdberme nach statischen Erfordernissen.
Den alten Bildstock in der Mauer vor dem Feuerwehrhaus eventuell wieder zurückverlegen zum alten Standort am abgebrochenen Wohnhaus. Könnte in die neu zu errichtende Verlängerung der bestehenden Mauer integriert werden.
Geplanter Pavillon könnte den Raum gut begrenzen. Fertiggarage neben Alter Schule kann entfallen. Baumpflanzungen am Schulgebäude ok.
Zwischen Alter Schule und Feuerwehr soll ein rollstuhlgerechter Aufgang zur Kirche geschaffen werden (teilweise auch Umbau des Friedhofsgeländes im Eingangsbereich zur Kirche erforderlich).
Der Hydrant in der großen Grünfläche wäre eventuell im Zuge des Wasserleitungsbaus zu verlegen (aus der geplanten Absenkung vor dem Alten Rathaus heraus).
Im Lehrergarten den bestehenden Holunderbusch unbedingt erhalten. In Blickrichtung zum Nachbargebäude eventuell noch ein Holunderbusch. Die Schautafeln am Kirchenaufgang können entfernt werden (eventuell in den geplanten Pavillon), die Zugangstreppe zum Garten wie geplant verschoben.
Am Kirchenaufgang sollte beim Versatz der alten Kirchhofmauer das Eisengitter abgenommen und die senkrechte Abdeckplatte ausgebaut werden. Vorne am neuen Pfosten ist die Anschlussfuge zum Natursteinmauerwerk neu herzustellen.
Die Betonstützmauer entlang der Hauptstraße ist wahrscheinlich nur mit hohem Aufwand durch eine Natursteinmauer zu ersetzen, da sie statische Funktion besitzt. Eventuell kann der straßenseitig vorspringende Sockel entfernt und somit etwas Platz gewonnen werden. Es soll versucht werden, alte Ausführungspläne von der Kreisstraßenbauverwaltung zu bekommen.
Von Herrn Blesch wurde die Frage aufgeworfen ob die Treppe beim Anwesen Liebl überhaupt gebraucht wird? Somit könnte man sich auch die Verlegung sparen. Nach Einschätzung der DE sollten alte Fußwegeverbindungen (schon im Urkatasterplan enthalten) keineswegs aufgegeben werden. Die fußläufige Durchgängigkeit des Ortskerns ist erfahrungsgemäß äußerst wichtig.
Bei Belassen an alter Stelle direkt an der Gebäudewand müsste der Grünsaum entlang des Gebäudes entfallen, außerdem bliebe die Spritzwasserbelastung der Wand bestehen.
Bergrheinfeld, 17.01.2007 Büro peichl+metz