Niederschrift
über die Sitzung des Arbeitskreises 4:
Gemeinschaftsleben und Dorfkultur – Vereine – Kinder – Jugend - Senioren
am 12.1.2004
Maria Kaiser begrüßte die Anwesenden: Barbara Hemmert, Christine Krebs, Gabi Strobel, Gustav Strobel, Ulrike Feser, Luitgard Strobel, Maunela Kaiser, Bernd Schraud, Irmgard Rath, Werner Kaiser, Rita Schneider, Maria Baumann-Rüth, Oliver Rumpel.
In groben Zügen ging sie auf das Thema „Dorferneuerung“ ein. Sie verwies auf das Wochenende in Klosterlangheim, an dem auch einige der hier Anwesenden teilgenommen haben. Die Dorferneuerung kann nur sinnvoll vorangetrieben werden, wenn recht viele Bürger der Gemeinde sich an dem Projekt beteiligen, so ihre Aussage. Als erstes müsse jeder Arbeitskreis einen Vorsitzenden, einen Stellvertreter und einen Schriftführer bestimmen.
1. Vorsitzende: Manuela Kaiser
2. Vorsitzende: Rita Schneider
Schriftführer: Maria Baumann-Rüth
Chronik: Ulrike Feser, Christine Krebs und Carina Hirschfeld
Nun wurden Vorschläge vorgebracht, was alles zu verändern bzw. wünschenswert wäre:
Gesellschaftl. Gruppen: Bauwagen, Jugendarbeit, Jugendtreff, Ferienprogramm, Schule
Treffpunkt, Erhalt des KiGa, Zusammenarbeit Schule/KiGa/Senioren etc., Kirchenarbeit, Rentner-Aktiv-Kreis, Nachhilfe für Schüler, Besuchsdienst „Neubürger“, Patenschaftsarbeit, Nachbarschaftshilfe
Vereine:
Verjüngung der Vereine, Reform der Vereinsfeste, gute Sportmöglichkeiten, engagierte Bürger, Gemeinschaftssinn, reges Vereinsleben, zu viele Feste
Infrastruktur:
Dorfleben, Verkehrsverbindung, Fahrradweg Hausen – Essleben, öffentl. Verkehrsmittel, Arzt, Grundversorgungsmöglichkeiten für ältere Bürger, Laden, keine Einkaufsmöglichkeit, Bank/Arzt/Post, Lage zwischen Würzburg u.Schweinfurt (Arbeitsplätze)
Öffentliche Orte:
Spielplätze, Ruhebänke, freie Begegnungsplätze mit Bänken und Tischen, Feierräume, Gestaltung der Ortsschilder, Adventsweg, Gemeinschaftsräume, Pfarrgartennutzung, Bücherei/Räumlichkeit, Riesenrutsche – Erlebnisspielplatz, menschenleeres Dorf, Sondermüll, Jugendräume
Kultur – Geschichte:
Kleinkunst/Theater, Traditionen vermitteln, traditionelle Feste, Singgruppe, Kulturfahrten, Alte Bräuche wiederbeleben, Vereine – Kirche, Chronik fortführen, Erntedankfest, franz. Partnerschaft, Stärkung der Vergangenheitsinformation, Dia-Abend zur Dorfgeschichte
Kommunikation:
Neubürgerinfo, Kneipe/Biergarten, Heckenwirtschaft, Mut zu neuen Reformen, Informationsfluss schriftlich/Internet, Stammtisch, Infoblatt, Festigung der Partnerschaft mit Ville Ville, neue Medien, Telefonzelle, menschenleeres Dorf, man gehört, wenn man will, dazu.
Dies alles waren Anregungen, die erstrebenswert wären, im Rahmen der Dorferneuerung in Angriff genommen zu werden. Die anschließende Wertung der Überbegriffe nach ihrer Wichtigkeit brachte folgendes Ergebnis:
1. Soziale Gruppen 14 Punkte
2. Infrastruktur 11 Punkte
3. Öffentliche Orte 9 Punkte
3. Kommunikation 9 Punkte
5. Kultur 6 Punkte
6. Vereine 4 Punkte
Weiterhin sollen immer noch Personen für die Mitarbeit in den einzelnen AK gewonnen werden. Bis zur nächsten Zusammenkunft wird Manuela Kaiser einen Familienatlas vom Landratsamt besorgen, damit die Struktur des Dorfes (Altersgruppen) abgelesen werden kann.
Bernd Schraud übernimmt für die einzelnen AK die Öffentlichkeitsarbeit, damit die Bevölkerung über die Arbeit der AK informiert ist. Termine der AK werden im Schaukasten bekannt gegeben. Der AK 4 kann sich gut mit Ideen und Vorschlägen zur Verschönerung des Gemeinschaftslebens einbringen. Es sind keine finanziellen Mittel hierfür erforderlich.
Nächste Termine:
4. Februar 2004, 19.00 Uhr
1. März 2004, 19.00 Uhr