Dorferneuerung Rieden
Arbeitskreis 3
Spielplatzsafari
am 3. April 2004
Teilnehmer: Antje, Bernd und Jakob Schraud, Viktoria und Tim Brembs, Franziska und Christian Kaiser, Martin, Peter und Barbara Hemmert, Jan, Tina und Pia Michel, Olaf Keller, René und Kerstin Müller, Julia und Christa Römert, Stefanie und Rita Schneider, Andrea, Denise Pfeuffer, Manuela Kaiser
Die von uns besichtigen Spielplätze wurden von der Spielbaustelle Ochsenfurt in Zusammenarbeit mit Eltern und Kindern geplant und umgesetzt. Sie stellen alle eine Kombination von Eigenleistung und Zukauf dar.
Giebelstadt / Thüringer Straße
Dieser Spielplatz liegt inmitten einer Siedlung. Es wurden unterschiedliche Ebenen durch Erdhügel, Mulden etc. geschaffen. Eingefasst ist er durch angrenzende Häuser und eine Straße.
Spielgeräte:
→ 2
Rutschen
→ eine Vogelnest – Schaukel
→ Federholzplatte
→ Holzpferd als Sitzgelegenheit oder zum balancieren
→ Seilbahn
→ 2 Tunnel, Eingang des Betonrohrs ist mit Holz eingefasst
→ Kiesplatz
→ Sandkasten, dieser ist nicht genug eingefasst
→ Holzstammtreppe / „Krokodiltreppe“
→ Holztischchen
es fehlt:
→
normale Schaukel
→ Sitzgruppe für Erwachsene
Mängel:
→ Rutsche ist am Ende vom Gras eingewachsen, so ist es nicht möglich sich festzuhalten
Sonstiges:
→
Größe mit Spielplatz Glockenberg vergleichbar (25 – 30 m lang, ca. 10 m breit)
→ Kinder finden vor allem die Vogelnest – Schaukel super!
Giebelstadt / Seewiese
Sehr offener und wenig eingegrenzter Spielplatz auf ebenen, flachen Grundstück; sehr großzügig gehalten. Wirkt insgesamt sehr außergewöhnlich und skurril, zum einen durch die hohen Spielgeräte, zum anderen durch die Holzverarbeitung (es wurden ausschließlich natürlich gewachsene Holzstämme verwendet).
Spielgeräte
→
originelle Wippe
→ Vogelnest – Schaukel
→ Schaukel – Sessel
→ normale Schaukel
→ Wellenrutsche
→ Holzburg, insgesamt ca. 4 m hoch
→ Holzbrücke
→ Sandkasten
→ Holzgestell (Funktion unklar)
→ 3 Holzplattformen, die durch ein dickes Balancier-Tau verbunden sind („Schiff
–von Mast zu Mast“)
→ Sitzgruppe
es fehlt:
→
Schattenplätze
→ Versteckmöglichkeiten
Dieser Spielplatz bestand bereits und wurde verändert. Das Gelände ist gut eingefasst durch Sträucher, Hügel etc; relativ schmal, dafür aber recht lang
Spielgeräte:
→
Rutsche mit Biegung – kam gut an
→ Seilbahn – gefiel den Kindern gut
→ Sandkasten
→ Vogelnest – Schaukel
→ Wippe
→ Wasserspielplatz – übt sehr große Anziehung auf die Kinder aus
→ Sitzgruppe
→ Tischtennisplatte
es fehlt:
→ Hüpf-, Kletter- und Balanciermöglichkeiten
Wasserspielplatz
→
Wasserbecken zu tief, 20 cm reichen aus
→ Wasser stauen, umleiten wichtig
→ darauf achten, dass Verbindungsrohre (von Becken zu Becken) nicht verstopfen
können
→ evtl. Wasserrad anbringen
Gaukönigshofen
Ähnlich aufgebaut wie vorherige Spielplätze, jedoch nur kleiner und dementsprechend weniger Spielmöglichkeiten. Hügel wirken sehr künstlich, müssen besser ins Gelände integriert werden.
Verbindung Tunnel und Hängebrücke war gut. Angelegter Weidentunnel besteht nur noch aus einzelnen vertrockneten Weidenruten, jedoch kein Labyrinth erkennbar.
FAZIT:
Spielplatz Glockenberg
►evtl. Gelände unterhalb dazunehmen
►dichte Abgrenzung wegen Straßen, dies können auch Himbeeren, Johannisbeeren sein, ohne Dornen
►Eingang über Obere Straße
►Grundkonstruktionen Naturbelassen, evtl. Farbe durch Zubehör (bunte Kletternetze, Schaukeln etc. )
Spielplatz Gänseweiher
►Wasserbereich, Sandkasten und eine Schaukel ausreichend
►Wasserbereich kann sehr unterschiedlich, aber auch kostengünstig gestaltet werden (z. B. Teichbecken vom Baumarkt)
INSGESAMT:
►auf Schattenplätze achten
►keine besonderen Spielmöglichkeiten für Kleinkinder, Vogelnest – Schaukel wäre eine gute Alternative für alle, da Erwachsene mit ihren Kindern, mehrere Kinder gemeinsam schaukeln können oder auch Babys reingelegt werden können.
►Spielmöglichkeiten aus Weiden sind für einen öffentlichen Spielplatz nicht geeignet, benötigen sehr viel Pflege und sind nicht sonderlich stabil
Am Ende unseres informativen und abwechslungsreichen Ausfluges besichtigten wir noch die beiden Seen in Gaukönigshofen. Während der Flachwassertümpel am Ortsrand unseren Vorstellungen und Ansprüchen nicht gerecht wurde (O-Ton Kinder: „So ein Dreckloch brauchen wir in Rieden nicht!“), begeisterte uns der See direkt im Ort umso mehr. Bei den Kindern war vor allem das fest verankerte Schiff der absolute Renner!
Manuela Kaiser