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Dorferneuerung Rieden Arbeitskreis 5

Zukünftige Energien

PROTOKOLL

2. Sitzung

 

 

Datum: Montag, 31.10.2005
Uhrzeit: 19.30 Uhr
Ort:  Haus der Musik (alter Kindergarten)
   
Teilnehmer: Arno Schraud, Alfons Keller, Winfried Strobel, Norbert Reuß, Kurt Hemmert, Werner Rath, Norbert Rumpel, Peter Schmitt, Peter Feser, Wolfgang Peichl (Planer DE),
Gast: Architekt Dipl. Ing. (FH) Werner Haase aus Karlstadt (bis 21.15 Uhr)

 

 

Nach der Begrüßung durch Peter Feser und Bürgermeister Winfried Strobel wurde dem geladenen Gast, Herrn Architekten Werner Haase die örtliche Situation erläutert, dass aufgrund der bevorstehenden Wasserleitungssanierung im Altortbereich und der ebenfalls bevorstehenden Dorferneuerung eine günstige Situation gegeben ist, über eine neue Energieversorgung für Rieden nachzudenken. Dies sind auch die Gründe für die Gründung des hier tagenden Arbeitskreises, weshalb Ihn die Gemeinde als Gast geladen hat aufgrund seiner von Ihm dargelegten Erfahrungen und Kenntnissen auf diesem Gebiet.

Herr Haase führte dann seine energiepolitische Sichtweise anhand von, von Ihm ausgeführten Bauvorhaben und Projekte, aus. Um auf die örtliche Situation einzugehen und hier seine Erfahrungen und Kenntnisse darzulegen, zeigte Herr Haase am Beispiel von Binsfeld, das durch sein Büro betreut und beraten wurde, welche Möglichkeiten es gibt eine neue Energieversorgung für einen kompletten Ort oder zumindest einen Teil des Ortes zu schaffen.

Hier zeigte Herr Haase auf, dass anhand einer durchgeführten Dorfumfrage, bei der entsprechende energietechnische Belange abgefragt wurden, sich ein „Energietechnisches Bild“ der Gemeinde darstellen lässt. Dies geht vom benutzten Wärmeträger über den erforderlichen Heizbedarf bis zu vorhandenen oder durchführbaren Wärmereduzierungsmaßnahmen, sowohl bei Alt- als auch bei so genannten Neubauten.

Im Falle von Binsfeld wurden in Rahmen dieser Dorfumfrage bei 95 Gebäuden eine Energieberatung  durchgeführt und die Angaben hierüber entsprechend ausgewertet. Die Kosten für diese Energieberatung einschließlich der Auswertung lagen hier bei ca. 78.000,00 DM (2001).

In Rieden wäre eine solche Energieberatung im Rahmen der DE ebenfalls denkbar, um einen Aufschluss über die Gegebenheiten innerhalb der Ortschaft zu erhalten.

Da der AK sich als Ziel gesetzt hat, möglichst bald eine Information an die Bevölkerung von Rieden über die Geschehnisse und Möglichkeiten der neuen Energieversorgung zu geben, und der von Herrn Haase gehaltene Vortrag im internen Kreis sehr gut und verständlich ankam, formte sich der Wunsch diese Informationen nicht für sich zu behalten, sondern auch allen interessierten Bürgern von Rieden zukommen zu lassen. Ein Termin sollte möglichst kurzfristig gefunden werden, und Herr Haase sagte auf Anfrage auch sein Mitwirken bei einer solchen Veranstaltung zu. Da Herr Haase aus terminlichen Gründen vorzeitig die Sitzung verlassen mußte, wurde Ihm zugesagt, dass er den Termin telefonisch mitgeteilt bekommt.
Im Laufe des Abends wurde dann als Termin für diesen Informationsabend der Donnerstag 17.11.2005 um 19.30 Uhr im Sportheim der DJK Rieden festgelegt.
Der AK erarbeitete noch das entsprechende Einladungsschreiben für die Bürger/innen.

Weiterhin stand auf der Tagesordnung als Thema die Grundlagen eines AK zur Dorferneuerung. Zu diesem Punkt nahm Herr Peichl als Planer der DE Stellung und unterstrich zunächst zwei Ansätze der DE. Zum eine ist dies Leute begeistern und zum anderen sollte ein AK einen vernünftigen Ansatz haben. Weiterhin hob er fünf Punkte hervor, die für die Arbeit eines AK wichtig sind. Diese wären der Austausch von Gedanken und somit das Zusammenführen von Informationen und Wissen auf verschiedenen Bereichen und die Nutzung der sich daraus ergebenden Synergien, das Engagement der Mitarbeiter im AK mit der das Projekt steht und fällt, die Überzeugung der Mitarbeiter um dies auch entsprechend auf die Bürger übertragen zu können, die Begeisterung der Bevölkerung für dieses Projekt und das Suchen eines vernünftigen und durchführbaren Lösungsansatzes. Wenn diese Punkte entsprechend beachtet bzw. vorhanden sind steht einem AK für ein entsprechendes Thema nichts im Wege.

Da die Mitarbeiter des AK die ersten drei Punkte und auch die Ansätze als vorhanden bzw. erfüllt sehen, ist der geplante Schritt zur Information und Diskussion mit den Bürgern der nächste Schritt, um das Interesse in der Dorfgemeinschaft für dieses Thema zu wecken bzw. auszuloten.

Zur Vorbereitung des Informationsabends wird sich der AK noch einmal kurz treffen um den Rahmen für die Veranstaltung und den Ablauf festzumachen. Ein Termin wird noch unter den entsprechenden Personen vereinbart.

 

Ein neuer Sitzungstermin wird am Informationsabend vereinbart.

 

06.11.2005
Kurt Hemmert (Schriftführer)

 

Verteiler:

Teilnehmer des AK 5

Fa. peichl+merz

Fa. Dietz + Partner

Hr. Wimmer, DLE

Hr. Blankart, Landwirtschaftsamt

Leiter der Arbeitskreise 1 bis 4

Gemeinde Hausen für Akte DE